Per Culturas

Kultur und Natur im Einklang – Verein für Garten- und Landschaftskultur

Aktivitäten 2026

Wie werde ich Vereinsmitglied?
Komm an 2 Arbeitstagen „schnuppern“, danach können wir zusammen entscheiden, ob Du Mitglied werden willst.

Pflegeeinsätze

finden in der Regel einmal pro Monat samstags von 10.00 bis 16.00 Uhr statt.

31. Januar (Leitung Fritz), ausserordentlicher Arbeitstag: Holzen

Das Wetter sah am Vortag verdächtig nach Absage aus, besserte aber im Verlaufe des Nachmittags mit trockener Prognose für Samstag.

Um 9 Uhr Beginn mit Vorbereiten und sichten was noch zu tun ist, 0 Grad.

Mäuse hatten sich an den Ketten-Oelflaschen im Schafstall gütlich getan und bei beiden Flaschen den Deckel abgefressen um zum Biooel zu kommen, hoffentlich hats geschmeckt.

Das gröbste rausfischen, dann halt beim Einfüllen absieben, da Kunsstoff im Oeltank der Säge nicht optimal wäre.

Kurz darauf treffen Anne, Han und Christina ein. Wir besprechen wie weiter, definierten, was zu sägen ist und was als Totholz liegen bleiben darf.

Dann gings ans Eingemachte.

Nach dem Sägen der paar Rugel waren zwei neue Gesichter auf Platz, Isabella und Martin halfen tatkräftig mit.

Die Asthaufen verschwanden wie Schnee in der Sonne, die Wiese war vor dem Mittag von Fallholz und Ästen befreit.

Mittags gesellte sich Daniela zu uns und gemeinsam ging es nach der Stärkung vereint ans Holz spalten.

Eine dritte Axt musste her, die ich zum Glück dabeihatte. Fröhlich bis ehrgeizig wurde drauflos gespalten, die Äxte getauscht, Erfahrung gemacht und rege ausgetauscht.

Ich staunte ab den schnellen Fortschritten und der Ausdauer aller Beteiligten.

Die Scheiterbeige wuchs kontinuierlich bis auf Kopfhöhe, wo mit den letzten Scheitern der Abschluss gemacht werden konnte, es ging perfekt auf.

Parallel wurde die Wiese von Laub befreit um den Magerwiesencharakter zu fördern. Wir sind gespannt, wie sich das Ganze nun entwickeln wird.

Zum Abschluss sassen wir bei warmem Most, Früchtebrot und Güetzi zusammen und gsprächleten das Eine und Andere.

Ein sehr produktiver und Erfahrungsreicher Arbeitstag, danke allen Beteiligten.

Alle die gerne mitgeholfen hätten und verhindert waren muss ich auf später vertrösten, es gibt momentan kein Holz mehr zum spalten.

Herzlich, Fritz

28. Februar (Leitung Rafael)

Bei frühlingshaften Temperaturen treffen wir uns zu diesem offiziell 1. Arbeitstag auf dem Gländ. Rafael und Michelle haben bereits grosse Vorarbeit geleistet. Beim Feuerplatz wurde ausgelichtet, d.h. Ahornbäume wurden gefällt. Dieses Holz wurde auf die Asthaufen verräumt und das dickere Holz gespalten und auf der Brennholzbeige versorgt.
Francesca und Fritz haben sich bereits im Voraus um die Reinigung des Tipis gekümmert. Mit verschiedenen Mittel (Essig, Natron, Javelwasser) wurde am Tipi verschiedene Teststreifen gemacht. Wir entscheiden uns, das Tipi mit Essig im aufgebauten Zustand zu reinigen und allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt abzubauen.
Thömu bringt 2 Ster Brennholz mit, dieses wird zur Feuerstelle getragen und dort mit der Motorsäge gedrittelt und im Holzunterstand eingeräumt.
Auch die Obstbäume bekommen ihren Winterschnitt. Die Wasserschosse werden gekappt und die dichten Triebe geschnitten, so dass wieder mehr Licht durchkommt. Bei den Weiden entscheiden wir uns, gewisse Kopfweiden jährlich zurückzuschneiden, damit sie jedes Jahr schön ausschiessen. Aufgrund des regelmässigen Rückschnitts entstehen viele Hohlräume, die von Vögeln, Fledermäusen, Siebenschläfern oder anderen Kleintieren als Verstecke, Nistplätze oder Winterquartier geschätzt werden. Die mehrjährigen Weidenruten können für grössere Flechtarbeiten (Weidentor) genutzt werden.
Der verstopfte Wasserschlauch braucht eine Reinigung. Mit viel Engagement kümmern sich Thömu und dann auch Dänu um dieses Problem.


28. März (Leitung Andreas)

Trotz winterlichen Temperaturen trifft sich eine motivierte Gruppe und widmet sich folgenden Arbeiten:
– die armenischen Brombeeren werden ausgestochen
– im Labyrinth wird gejätet
– im Buchskreis wird ein Weidenzaun geflochten
– das Eingangsschild wird erneuert
– der übriggebliebene Lehm vom Ofenbau wird zum Eingang hinuntergeschleppt und dort deponiert

Zum Mittagessen gibt es eine leckere und wärmende Suppe von Andreas.

25. April, 10.00 Uhr Arbeitsmorgen (Leitung Monika) 14.00 Uhr Generalversammlung (Leitung Thömu)

Das schöne, neue Eingangsschild ist fertig und beim Eingangstorbogen bereits aufgehängt. Vielen Dank an Francesca und Christina.
Heute wird wieder einmal das WC geleert und gründlich geputzt. Der Inhalt wird hinter dem Holzhaufen westseitig vergraben. Mit der Sense werden in das bereits sehr hohe Gras Wege gemäht, beim Labyrinth gejätet, der japanische Knöterich ausgestochen, beim Buchskreis zurückgeschnitten (der Buchsbaumzünsler hat sich sehr ausgebreitet) und das Feuer wird gezündet, damit am Mittag eine schöne Glut zum Grillen einlädt. Das Buffet füllt sich mit lauter leckerem Essen. Wir geniessen das Essen bei schon fast sommerlichen Temperaturen. Nach Kaffee und Kuchen begrüsst uns Thömu, unser Präsident zur 28. Generalversammlung. 24 Mitglieder versammeln sich um’s Feuer… soviele, wie noch nie.

30. Mai (Leitung Thömu)

27. Juni (Leitung Thömu): H e u e n ! Bitte diesen Termin unbedingt reservieren:)

15. August (Leitung Francesca)

12. September (Leitung Dänu)

10. Oktober (Leitung Anne)

7. November (Leitung Fritz und Andreas)

5. Dezember (Leitung Rafael)

Ritualabende

(nur für Vereinsmitglieder)

Montag, 2.2. (Leitung Rafael): Imbolc
In einer kleinen Runde beginnen wir in Stille am Feuer. Nach dem Räuchern hören wir die Geschichte von Brigit, von den Samen, die jetzt zu wirken beginnen, vom Feuer, vom Licht, das wieder mehr wird, vom Lebensbaum, welcher tief verwurzelt ist und mit den Ästen bis zum Himmel reicht und so die Welten verbindet, Himmel-Erde / Hell-Dunkel.
– Wo in mir schlummert ein Same – eine Idee, ein Wunsch oder ein Vorhaben -, den ich nähren und wachsen lassen möchte?
– Wie kann ich mein inneres Feuer – meine Kraft, Inspiration und Heilung – bewusst entfachen und nähren?
– Was darf ich loslassen, damit Neues in meinem Leben Raum finden kann?
Stehend im Kreis, verbunden durch die weissen Tücher, welche alle selber mitgebracht haben… bewegen wir uns sanft zur Musik, wie ein Same, der langsam keimt, dann immer mehr, wie das Licht oder das Feuer, das stärker wird.
Nach einer berührenden, ehrlichen Austauschrunde, gibt es noch das Brigit’s Mahl. (eine warme Gerstensuppe, Brot mit Butter und Honig, dazu heissen Chai)

Samstag, 21.3. (Leitung Francesca): Frühlings- Tag- und Nachtgleiche

Die Idee für mein Ritual kam mir beim Lesen des Buches “geflochtenes Süssgras” (braiding sweetgrass, Robin Wall Kimmerer). Die Autorin, eine Wissenschaftlerin, Professorin und vor allem ein Mitglied des indigenen Stammes Potawatomi Nation, versteht es, die Geschichte ihres Stammes und aller indigenen Amerikaner mit moderner Wissenschaft zu verbinden. 

In einem Kapitel stellt sie die Dankesansprache der Haudenosaunee vor. Diese Ansprache lädt uns ein, mit Dankbarkeit zu beginnen, da sie als “die Worte die vor allem anderen kommen” bekannt ist. Die Haudenosaunee beginnen damit gesellschaftliche Zusammenkünfte, Feiern, Ratssitzungen, den Schultag etc. 

Die Dankesansprache besteht darin, den menschlichen und nichtmenschlichen Verwandten (alle Wesen gelten als Verwandte) für ihren Beitrag zum Leben auf der Erde Anerkennung zu zollen und ihnen Grüsse und Dank zu senden. Sie ist eine Einladung, unsere gegenseitige Abhängigkeit mit allem Leben zu erkennen und eine Kultur der Gegenseitigkeit zu etablieren. 

Als alle diese schönen, in den Frühlingsfarben grün und/oder gelb angezogenen Menschen um das Feuer sassen, habe ich mich bei jedem für sein Da – sein bedankt und ihn/sie mit Salbei beräuchert. Danach lasen wir der Reihe nach die Danksagungen vor (Menschen, Mutter Erde, Tiere, Pflanzen, Sonne, Mond usw.). Dazwischen habe ich getrommelt, damit die Worte nachwirken konnten. 

Als nächstes hat jede/r Teilnehmer sich überlegt, was bei ihr/ihm in diesem Frühling und Sommer wachsen soll und dies dann auf einen Zettel geschrieben. Danach konnte sich jede/r eine Wildpflanze aus Verenas Garten auswählen. Mit Pflanze, Zettel, Schüfeli und Wasserflasche bewaffnet sind alle ausgeschwärmt um einen geeigneten Ort für ihre Pflanze auf dem Gelände zu suchen. Dort hat dann jede/r seinen Zettel und die Pflanze eingegraben und begossen. Die Idee ist, dass man jedes Mal, wenn man auf das Gelände kommt, seine Pflanze besucht, schaut, wie’s ihr geht, vielleicht mit ihr Zwiesprache hält, um die Verbindung mit ihr aufrecht zu erhalten (wir sind mit allem verbunden). Dabei kann man sich überlegen, wie es dem eigenen Wachstum geht, das man auf den Zettel geschrieben hat. 

Wer fertig war, konnte zu etwas “lüpfiger” Musik noch eine Weile tanzen.  

Jetzt ging’s endlich ans Buffet. Da kamen etliche leckere gelbe/grüne Speisen zusammen. Ich hatte im Vorfeld etwas Bedenken, ob ich neun verschiedene  Kräuter für meine 9-Kräutersuppe finden würde. Es wurde dann aber eine 12-Kräutersuppe… 

Freitag, 1.5. (Leitung Daniela): Beltane oder Walpurgisnacht

Pünktlich zum Sonnenuntergang um 20.32 Uhr entzünden wir das Feuer. Heute wollen wir das Leben, die Liebe, die Sinnlichkeit und Lebensfreude feiern. Dazu laden wir innerlich, uns nahestehende Personen auf, mitzufeiern und an diesem Ritual energetisch teilzunehmen. Nach dem Räuchern geht jede/r einzeln und in Stille mit einer Kerze seinem Weg entlang über das Gelände. Eine Feuerschale und eine Finnenkerze laden zum Verweilen ein und der aufgehende Vollmond begrüsst uns in seiner Helligkeit.
Zurück am Feuer haben wir die Möglichkeit, Wünsche aufzuschreiben und diese zur Transformation dem Feuer zu übergeben. Eine passende Musik lädt uns danach ein, in Bewegung zu gehen und uns über den Körper auszudrücken.
Zum Ausklingen sitzen wir um eine von Daniela und Fritz vorbereitete Tafel und geniessen die Speisen und das Zusammensein.
Ein stimmig, ruhiger und berührender Abend.

Sonntag, 21.6. (Leitung Thömu und Rafael): Sommerfest Litha

Mittwoch, 23.9. (Leitung Francesca) Mabon

Sonntag, 1.11. (Leitung Serena): Samhain

Montag, 21.12. (Leitung Thömu): Yule

weitere Aktivitäten

Singabende mit Serena Dietler
Samstag, 9.5.
Samstag, 22.8.
Wir singen und klingen Lieder aus aller Welt, begleitet von Akkordeon und Gitarre.
Mitbringen: Sitzunterlage, wetterfeste Kleidung, Trinkflasche, Beitrag zum gemeinsamen Essen (für Mitglieder gratis)
ANMELDUNG: serena.dietler@bluewin.ch / 079 755 49 07

2./3. Mai: WWF Wochenende mit Kindern (Organisation Judith Büsser)